Vereinsausflug zur Straußenfarm

Vereinsausflug 2016

Die Mitglieder der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft trafen sich in Bad Bodendorf am Bahnhof, um von dort aus die Wanderung zur Straußenfarm zu beginnen.

Das Wetter war für eine Wanderung ideal, nicht zu heiß und den ganzen Tag keinen Regen.
So führte die Wanderung zuerst ein Stück durch Bad Bodendorf und dann ging es durch den Wald Richtung Köhlerhof. Am Golfplatz vorbei, wo man den Golfern zusehen konnte, ging es vorbei an Feldern, wo schon Gerste, Weizen und Raps fast erntereif sind, weiter Richtung Straußenfarm. Nach knapp zwei Stunden wurde die Straußenfarm erreicht. Hier gab es zunächst einmal Kaffee und Kuchen. Man konnte sich im Shop umsehen, hier gab es natürlich frisches Straußenfleisch, Wurst aus Straußenfleisch und in Dosen eingemachte Wurst, wie z.B. Leberwurst aus Straußenfleisch, zu kaufen. Souvenirs und Taschen aus Straußenleder durften natürlich nicht fehlen.


Um 16.00 Uhr fuhr die „Bimmelbahn“ ab, die uns durch das große Terrain der Straußenfarm führte. Vorher aber konnten wir noch in den Brutraum, wo gerade ein Straußenküken aus dem Ei schlüpfte. Man konnte auch so einen Winzling streicheln. Dann ging es zu den Gehegen. 500 Strauße werden auf der Farm gehalten, es gibt die Strauße, die für die „Zucht zuständig“ sind, dann die jungen Strauße, nach Alter in jeweils getrennten Gehegen, dann sind da noch die Strauße, die zur Vermarktung des Straußenfleisches und der Nebenprodukte dort leben. Geschlachtet werden die Strauße in der hauseigenen Schlachterei. Der Inhaber der Straußenfarm, es ist ein familiengeführter Betrieb, gab uns einen interessanten Einblick in die Haltung der Strauße. Strauße fressen das, was es in den Gehegen gibt, Gras, auch schon mal eine Maus, Steine. Die Steine benötigt ein Strauß, um die Verdauung zu fördern. Die Steine werden dann auf natürlichem Wege wieder ausgeschieden. Zugefüttert wird mit Pellets, die aus Mais und Getreide hergestellt sind. Strauße können bis zu 70 Jahre alt werden, wiegen ca. 125 kg und können bis zu 70 km/h schnell laufen, und das sehr ausdauernd. Nach diesen Informationen ging es weiter bis zur „Kinderstube“. Hier rannten die kleinen Strauße, in der Größe von Hühnern, auch nach Alter getrennt, in ihren Gehegen herum. Die kleinen Strauße sind sehr munter und rege und weisen schon jetzt die Merkmale auf, die für den ausgewachsenen Strauß normal sind. Der Strauß ist neugierig, aufmerksam und sehr munter. Wenn er einen ansieht hat man das Gefühl, er schaut ein wenig arrogant auf einen herab.
Es gibt auf der Farm auch noch ein paar Nandus und Emus, Esel, ein Känguruh und Katzen.
Nach Beendigung dieser schönen und interessanten Fahrt waren alle hungrig. Im Restaurant waren
Tische reserviert. Und natürlich wurden nun die leckeren Gerichte aus Straußenfleisch probiert. Allen hat es vorzüglich geschmeckt.

Dem Organisator dieses Ausfluges gilt unser aller Dank. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Ausflug.
(MoWi)