Am 19.07.2026 fand die Feier anlässlich des 725. Bestehens der Schützenbruderschaft statt. Ein Jubiläum, was es nur sehr selten zu feiern gibt.
Nach einer sehr ausdrucksvollen Jubiläumsmesse, zelebriert durch Präses Frank Werner, in der vollbesetzten Kirche St. Peter in Sinzig wurde anschließend in den Pfarrsaal geladen.
Neben den Ehrengästen Schirmherr Präses Frank Werner, Kreisbeigeordneter Horst Gies, Bürgermeister Andreas Geron, Ortsvorsteher Reiner Friedsam, Diözesanbundesmeister Hubert Mohr und Prinz Christian (Schuld) der I. und ca. 160 Gäste darunter befreundete Schützenvereine, Feuerwehr, Kolpingfamilie und Freiweg folgten der Einladung.
Es folgte die Begrüßung durch Brudermeister Michael Beyer. In seiner Rede betonte er nochmal das Vereinsmotto „Glaube, Sitte, Heimat“. Der Verein ist weiterhin der Kirche und der Stadt stark verbunden, man sieht sich aber nicht mehr als „Sittenwächter“ der Stadt. Auch die integrative Arbeit wird im Verein gelebt. Auch ist der Schießsport ist keine wilde Ballerei, sondern ein Sport, in dem Konzentration und besonders Verantwortung gelehrt wird.
Ein Dank ging an das Museum der Stadt Sinzig, vertreten durch Herrn Gabriel Heeren, welches eine Vitrine zur Verfügung aufgestellt hat um die alten Protokollbücher unserer Bruderschaft auszustellen, welche als Dauerleihgabe dem Museum zur Verfügung gestelllt wurden.
In den Ansprachen der Ehrengäste wurde ebenfalls die integrative Arbeit unserer Schützenbruderschaft, die gesellschaftliche und historische Bedeutung für Sinzig und die Jugendarbeit besonders betont.
Jubiläumskönig Jörg Ziesche erhielt noch eine kleine Auszeichnung. Normalerweise wird auf dem Tag der Majestäten, welcher dieses Jahr der Jubiläumsfeier „zum Opfer“ fiel, immer das letzte Stück Klotz welches der beste Schütze von der Stange geholt hat, aufbereitet durch Toni Scheuer, an den amtierenden König übergeben. Dieses Jahr war der Klotz etwas größer und in der Aufbereitung eine besondere Herausforderung.
Für Speis und Trank war auch bestens gesorgt und auch der Service hat bestens funktioniert.
Bis in den späten Abend wurde noch zusammengesessen und geredet. Die Bildergalerie der letzten 25 Jahre, welche mit Beamer an die Wand projeziert wurde, sorgte für manch Anekdote.

























































































